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Lithium im Mineralwasser: Analysewerte richtig einordnen

3. März
2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 3 Tagen

Lithium im Mineralwasser: Vorkommen und Analysewerte


Hinweis: Die folgenden Informationen stammen aus öffentlichen Quellen und dienen nicht als medizinische Empfehlung. Bitte konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen immer einen Arzt oder qualifizierten Fachmann.


Lithium im Mineralwasser: Analysewerte richtig einordnen

Was ist Lithium?


Lithium ist ein Spurenelement, das im Körper in geringen Mengen vorkommt. Es ist noch nicht offiziell als wesentlich anerkannt, daher gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) keinen Referenzwert für die tägliche Aufnahme an. Lithium kommt in verschiedenen Geweben vor, darunter Niere, Schilddrüse, Knochen, Zähne, Lymphknoten, Leber, Lunge und Gehirn. Ein Teil des Lithiums ist an Erythrozyten gebunden.


Lithium als Spurenelement


Gehirn & Nervensystem


Lithium ist in Spuren im menschlichen Körper nachweisbar, unter anderem im Gehirn. Für natürlich vorkommende Spurenmengen von Lithium in Mineralwasser werden hier keine physiologischen Wirkungen abgeleitet.


Spurenmengen in Mineralwasser


Lithium kommt in einigen Mineralwässern natürlich in Spuren vor. Analysewerte beschreiben den Gehalt des Wassers, erlauben aber für sich genommen keine allgemeine Aussage über gesundheitliche Wirkungen.


Einordnung von Analysewerten


Lithium wird hier ausschließlich als natürlich vorkommendes Spurenelement und Analysewert betrachtet. Aussagen zu therapeutischen Stoffwechseleffekten werden aus den Spurenmengen in Mineralwasser nicht abgeleitet.


Natürliche Lithiumquellen


Lebensmittel


Lithium ist in verschiedenen Lebensmitteln enthalten. Hier sind einige Beispiele:


  • Eier: ca. 12 µg/kg

  • Butter: ca. 12 µg/kg

  • Fleisch: ca. 12 µg/kg

  • Vollkorngetreide, Gemüse (Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln): 0,5–3,4 mg/kg

  • Milch: 0,5 mg/100 g

  • Schokolade: 0,5 mg/100 g


Mineral- und Mineralwässer


Mineralwässer unterscheiden sich im Lithiumgehalt; die Werte stehen in der Analyse auf dem Etikett:


  • Bad Mergentheimer Albertquelle (DE): 11,8 mg/L

  • Vincentka (CZ)
    : 8,6–9,0 mg/L

  • Bad Mergentheimer Karlsquelle: 4,9 mg/L

  • Staatl. Bad Kissinger Rakozy: 5,0 mg/L

  • Rogaska Donat MG
    : 3,3 mg/L

  • Preblauer Sonnenschein: 1,4 mg/L

  • Hirschquelle Mineralwasser: 1,31 mg/L

  • Bad Mergentheimer Wilhelmsquelle: 1,3 mg/L


Hinweis: Laut Tabelle enthält Vincentka 8,6–9,0 mg/L Lithium (nach der Albertquelle mit 11,8 mg/L der zweithöchste Wert in dieser Übersicht) und zusätzlich Jod.


Lithium im Mineralwasser: Analysewerte im Überblick


Der Lithium-Tagesbedarf ist offiziell nicht definiert.


Vorsicht bei Überdosierung


Es ist wichtig, auf die Dosierung zu achten. Lithiumvergiftungen durch normale Lebensmittel sind praktisch nicht möglich. Hohe Mengen an stark lithiumhaltigen Mineralwässern können jedoch Symptome wie Zittern, Krampfanfälle, Schwindel, Übelkeit, Nierenfunktionsstörungen oder im Extremfall Koma verursachen. Therapiebedingte Risiken umfassen Schilddrüsenunterfunktion, Nierenfunktionsstörungen und Nebenschilddrüsenunterfunktion.


Fazit


Lithium ist ein natürlich vorkommendes Spurenelement; im Mittelpunkt dieses Beitrags stehen Vorkommen und Analysewerte in Mineralwasser. Vincentka und die Albertquelle gehören zu den lithiumreichsten Mineralwässern in der Tabelle.


Hinweis: Diese Informationen stammen aus öffentlichen Quellen und ersetzen keine medizinische Beratung. Bitte wenden Sie sich an einen Arzt oder einen qualifizierten Fachmann, bevor Sie Lithiumpräparate oder Mineralwasserkuren durchführen.

Weiterführende Informationen:

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